Die Zahlungsströme (Saldo monatl. Ein- und Auszahlungen) zeigen eindrucksvoll die liquiditätssteigernde Wirkung von Factoring.
Der bisherige Forderungs-bestand wird in diesem Beispiel vom Factor nicht abgekauft und fließt somit dem Unternehmen sukzes-sive zu. Factoring wird ab März eingeführt und liegt in den folgenden Monaten weit über der Betrachtung ohne Factoring (ungefähr eine Verdoppelung der Liquidität).
Die kontinuierliche Ertrags-steigerung in Verbindung mit dem zunehmenden Liquiditätszufluss aus Factoring führen zu einer nachhaltigen stetig steigenden Liquiditäts-steigerung. Bei dieser Betrachtung ist es sinnvoll auch die Kreditlinien der Banken zu intergrieren und somit die saldierte "Overall"-Geldmengen-verfügbarkeit für den Kunden sichtbar zu machen.
Zusätzlich zu den Liquiditäts- und Sicher-heitsaspekten ergeben sich durch Factoring weitere Vorteile, wie z. B. verbesserte Einkaufs-konditionen, Skonti-nutzung, Zinseinspar-ungen, und Personal-kostensenkungen. Diese Zusatzeffekte überwiegen in diesem Beispiel bei weitem die Kosten für Factoring, so dass sich signifikante finanzielle Einsparungen ergeben haben. Im vorliegenden Fall konnten pro Jahr ungefähr 75 TEUR eingespart werden!
Ein Maßstab für die finanzielle Belastung durch den Forderungsbestand sind die kalkulatorischen Zinsen. Diese sind durch den Forderungsverkauf von rund 85 TEUR auf rund 50 TEUR gesenkt worden, was eine spürbare Entlastung der Finanzierungskosten darstellt.
Die Eigenkapitalquote hat sich durch Factoring von 22% auf 34% deutlich erhöht, so dass Rating und Standing bei Banken deutlich verbessert werden konnte